Carlo Mense

Bereits vermarkteter Nachlass - Ergebnisse zu Carlo Mense bei VAN HAM Kunstauktionen

Carlo Mense wird am 13. Mai 1886 in Rheine, Westfalen als zweitjüngstes von sieben Kindern geboren. 

1906 beginnt er auf Anraten von August Macke an der Kunstakademie Düsseldorf sein Studium der Malerei beim Historienmaler Peter Janssen. Zusammen mit seinem Bruder reist er nach Ascona, Italien und kommt dort mit der Reformbewegung in Kontakt, die ihn nachhaltig beeinflusste. Nach dem Tod Peter Janssens im Jahre 1908 setzte Mense sein Studium bei Lovis Corinth in Berlin fort, bricht dies jedoch nach einem Semester ab, um es in München und Weimar fortzusetzen.

1911 tritt er der gerade gegründeten "Coelner Sezession" und dem "Gereonsclub" bei. Bereits 1912 sind Menses Werke bei der legendären Sonderbund-Ausstellung in Köln ausgestellt, 1913 ist er bei der von August Macke initiierten Schau "Die Rheinischen Expressionisten" in Bonn vertreten. Zu dieser Zeit lernt er Herwarth Walden kennen und entwirft die Titelblätter  für dessen expressionistische Zeitschriften "Die Aktion" und "Der Sturm".

Mense gehört zu den Mitbegründern und einer der führenden Persönlichkeiten der Vereinigung "Gesellschaft für Kunst". 1918 tritt er auch der Vereinigung  "Das Junge Rheinland" und der "Novembergruppe" bei.  

1919 heiratet er Vera Baske und hält sich vermehrt in Süddeutschland auf, dort lernt er Paul Klee, Oskar Kokoschka, Georg Schrimpf und Alexander Kanoldt kennen. 

1925 nimmt er an der Ausstellung "Neue Sachlichkeit" in der Kunsthalle Mannheim teil und wird im gleichen Jahr als Professor an der Staatliche Akademie für Kunst und Kunstgewerbe Breslau berufen. 1932 wird die Akademie geschlossen. 

Vierunddreißig seiner in öffentlichen Sammlungen hängenden Werke werden im Zuge der Beschlagnahmung von entarteter Kunst durch die Nationalsozialisten eingezogen.

Nach seiner Teilnahme als Frontoffizier im Zweiten Weltkrieg  lässt sich Mense im Jahre 1944 in Bad Honnef nieder. Sein Atelier in Köln wurde während des Krieges vollständig zerstört. 

Am 11. August 1965 verstirbt Carlo Mense in Königswinter.

Über vier Auktionen wurden, in den Jahren 2006 und 2007, 27 Werke aus dem Nachlass zur Versteigerung angeboten. VAN HAM Kunstauktionen konnte diese Werke zu attraktiven Preisen anbieten, durch geschickte Marketingmaßnahmen viel Interesse wecken und somit sehr gute Preise erzielen.

 

 

Carlo Mense

Winterliche Rheinlandschaft mit zwei Wanderern

Ergebnis: € 15.625

Schätzpreis: € 4.000

Carlo Mense

Liegender Frauenakt in einer Landschaft

Ergebnis: € 10.625

Schätzpreis: € 3.000

Carlo Mense

Selbstbildnis

Ergebnis: € 8.125

Schätzpreis: € 2.200

Carlo Mense

Madonna am Waidmarkt

Ergebnis: € 8.125

Schätzpreis: € 4.000

Ergebnisse zum Künstler bei VAN HAM Kunstauktionen


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